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Digitale Prozesse in der Gastronomie

von  Mittelstand-Digital Zentrum Tourismus Zuletzt aktualisiert am: 27.03.2026 um 08:43

In diesem Kurs lernen Sie, wie Sie digitale Prozesse in Ihrem Gastronomiebetrieb erfassen, optimieren und sinnvoll einsetzen. Sechs Kurzvideos zeigen praxisnah, wie Sie Abläufe effizienter gestalten, rechtliche Anforderungen einhalten und digitale Tools gezielt in Ihren Arbeitsalltag integrieren.

Mittelstand-Digital Zentrum Tourismus
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Prozesse erfassen und analysieren

Erfahren Sie, wie Sie Ihre betrieblichen Abläufe sichtbar machen und systematisch analysieren, um erste Ansatzpunkte für digitale Optimierungen zu erkennen.

Eingangsszenario:

Im Gastronomiealltag greifen viele Abläufe ineinander – von der Reservierung bis zum Service am Tisch. Häufig funktionieren diese Prozesse routiniert, ohne dass sie bewusst hinterfragt werden. Genau hier bleiben jedoch Schwachstellen oft unentdeckt. Um Prozesse gezielt zu verbessern oder zu digitalisieren, braucht es zunächst ein klares Verständnis darüber, wie sie tatsächlich ablaufen. In dieser Lerneinheit lernen Sie, wie Sie Ihre Abläufe strukturiert erfassen, analysieren und erste Optimierungspotenziale sichtbar machen.


In dieser Lerneinheit erwartet Sie:

  • Wie Sie betriebliche Abläufe strukturiert erfassen und darstellen
  • Welche Tools Ihnen bei der Prozessanalyse helfen können
  • Wie Sie Schwachstellen erkennen und erste Optimierungspotenziale ableiten

Die Lerneinheit als Video:


Die Zusammenfassung des Videos:

1. Grundlagen der Prozessanalyse

Ein Prozess besteht aus einem Input als Auslöser, dem eigentlichen Ablauf und einem Output als Ergebnis. In der Gastronomie zeigt sich das beispielsweise im Weg einer Bestellung vom Gast bis zum servierten Gericht. Die Analyse dieser Abläufe macht sichtbar, wie Arbeitsschritte zusammenhängen und an welchen Stellen Verzögerungen oder doppelte Tätigkeiten entstehen.

2. Digitale Unterstützung bei der Prozessaufnahme

Digitale Tools erleichtern die strukturierte Erfassung von Abläufen. Checklisten-Apps wie MeisterTask oder Asana helfen dabei, einzelne Schritte zu dokumentieren. Digitale Whiteboards wie Miro oder Mural ermöglichen eine übersichtliche Visualisierung. Spezialisierte Systeme wie Gastronovi oder Food Notify können darüber hinaus Bestell- und Serviceprozesse direkt erfassen und liefern eine Grundlage für spätere Automatisierungen.

3. Transparenz, Rollen und rechtliche Aspekte

Klare Zuständigkeiten sind entscheidend für funktionierende Abläufe. Jeder Prozessschritt sollte einer verantwortlichen Person oder Rolle zugeordnet sein. Werden dabei personenbezogene Daten verarbeitet, etwa Arbeitszeiten oder Bestellungen, ist auf eine datenschutzkonforme Umsetzung gemäß DSGVO zu achten.


Praxisimpuls: Erster Prozess als Visualisierung

Wählen Sie einen typischen Ablauf aus Ihrem Betrieb, beispielsweise den Weg einer Bestellung vom Gast bis zur Küche. Erfassen Sie den Input und Output und ergänzen Sie alle Zwischenschritte möglichst detailliert. Nutzen Sie dafür ein Tool wie Miro oder Lucidchart und markieren Sie Stellen, an denen unnötige Schritte oder Informationsverluste auftreten.


Ausgangsszenario:

Sie haben nun eine erste Grundlage geschaffen, um Ihre Abläufe besser zu verstehen und gezielt zu hinterfragen. Im nächsten Schritt geht es darum, diese Prozesse konkret digital zu unterstützen. Sie erfahren, wie digitale Bestell- und Kassensysteme Abläufe im Service vereinfachen und effizienter gestalten können.

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Digitale Bestell- und Kassensysteme

Erfahren Sie, wie digitale Bestell- und Kassensysteme Ihre Abläufe im Service strukturieren, Wartezeiten reduzieren und den Überblick über Bestellungen und Abrechnungen verbessern.

Eingangsszenario:

Sie haben Ihre Abläufe analysiert und erste Schwachstellen erkannt. Besonders im Service wird deutlich, wie schnell es zu Verzögerungen, Missverständnissen oder unnötigen Laufwegen kommen kann. Genau hier setzen digitale Bestell- und Kassensysteme an. Sie unterstützen dabei, Bestellungen strukturiert zu erfassen, Informationen direkt weiterzugeben und Prozesse im Betrieb effizienter zu gestalten. In dieser Lerneinheit erfahren Sie, welche Möglichkeiten es gibt und wie Sie passende Lösungen für Ihren Betrieb auswählen.


In dieser Lerneinheit erwartet Sie:

  • Welche digitalen Bestellmöglichkeiten es im Gastronomiebereich gibt
  • Wie Kassensysteme Prozesse strukturieren und auswertbar machen
  • Worauf Sie bei Auswahl und rechtlichen Anforderungen achten sollten

Die Lerneinheit als Video:


Die Zusammenfassung des Videos:

1. Digitale Bestellprozesse im Service

Digitale Bestellvorgänge ermöglichen es, Bestellungen direkt und strukturiert zu erfassen. Gäste können beispielsweise per QR-Code auf eine digitale Speisekarte zugreifen, Gerichte auswählen und Informationen wie Allergene einsehen. Für den Betrieb bedeutet das weniger manuelle Zwischenschritte. Bestellungen werden direkt ins System übertragen, wodurch Fehler reduziert und Abläufe beschleunigt werden.

2. Systemlösungen und Einsatzmöglichkeiten

Je nach Betrieb bieten sich unterschiedliche Lösungen an. QR-Codes stellen einen einfachen Einstieg dar, während Tablets am Tisch zusätzliche Funktionen und visuelle Unterstützung bieten. Umfassendere Systeme wie Gastronovi oder Food Notify verbinden Bestellung, Warenwirtschaft und Kasse miteinander. Spezialisierte Anwendungen wie Choko konzentrieren sich auf den Bestellprozess im Einkauf und helfen, Warenbestände aktuell zu halten.

3. Vorteile für Betrieb und Gäste

Digitale Systeme entlasten das Servicepersonal, da weniger Laufwege und manuelle Eingaben notwendig sind. Gleichzeitig bleiben Änderungen in der Speisekarte jederzeit aktuell sichtbar. Auch für Gäste entstehen Vorteile: kürzere Wartezeiten, mehr Transparenz bei der Auswahl und eine insgesamt flüssigere Serviceerfahrung.

4. Rechtliche Anforderungen und Rahmenbedingungen

Beim Einsatz digitaler Kassensysteme müssen gesetzliche Vorgaben eingehalten werden. Systeme müssen finanzkonform sein und alle Daten vollständig sowie nachvollziehbar speichern. Zudem gelten Aufbewahrungspflichten von bis zu zehn Jahren. Eine sorgfältige Auswahl der eingesetzten Systeme ist daher entscheidend.


Praxisimpuls: Digitale Speisekarte testen

Erstellen Sie testweise eine einfache digitale Speisekarte. Nutzen Sie dafür einen QR-Code-Generator und tragen Sie einige Gerichte und Getränke ein. Scannen Sie den Code selbst und durchlaufen Sie den Bestellprozess aus Sicht eines Gastes. So erhalten Sie ein direktes Gefühl dafür, wie digitale Bestellungen in Ihrem Betrieb funktionieren könnten.


Ausgangssszenario:

Sie haben gesehen, wie digitale Bestell- und Kassensysteme Ihre Serviceprozesse strukturieren und effizienter gestalten können. Im nächsten Schritt geht es um einen weiteren zentralen Bereich Ihres Betriebs: die Arbeitszeit Ihrer Mitarbeitenden. Sie erfahren, welche gesetzlichen Vorgaben gelten und wie digitale Zeiterfassung Sie dabei unterstützt, diese sicher und transparent umzusetzen.

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Arbeitsrecht und digitale Zeiterfassung

Erfahren Sie, wie Sie Arbeitszeiten rechtssicher erfassen und mit digitalen Lösungen den Verwaltungsaufwand reduzieren sowie Transparenz für Ihr Team schaffen.

Eingangsszenario:

Nachdem Sie Ihre Serviceprozesse digitalisiert haben, rückt ein weiterer zentraler Bereich in den Fokus: die Arbeitszeiten Ihres Teams. Gerade in der Gastronomie mit wechselnden Schichten, Wochenendarbeit und spontanen Anpassungen kann es schnell unübersichtlich werden. Gleichzeitig gelten klare gesetzliche Vorgaben, die Sie einhalten müssen. In dieser Lerneinheit erfahren Sie, wie Sie Arbeitszeiten korrekt erfassen und wie digitale Systeme Sie dabei unterstützen, den Überblick zu behalten und rechtssicher zu arbeiten.


In dieser Lerneinheit erwartet Sie:

  • Welche gesetzlichen Vorgaben zur Arbeitszeiterfassung gelten
  • Welche digitalen Lösungen Sie bei der Zeiterfassung unterstützen
  • Wie Sie Transparenz und Übersicht im Team schaffen

Die Lerneinheit als Video:


Die Zusammenfassung des Videos:

1. Bedeutung der Arbeitszeiterfassung

Die Arbeitszeiterfassung ist in Deutschland verpflichtend und dient sowohl dem Schutz der Mitarbeitenden als auch der rechtlichen Absicherung Ihres Betriebs. Gerade in der Gastronomie hilft sie dabei, Überlastung zu vermeiden und Arbeitszeiten transparent nachvollziehbar zu machen. Gesetze wie das Arbeitszeitgesetz regeln Höchstarbeitszeiten, Pausen und Ruhezeiten, die eingehalten werden müssen.

2. Digitale Lösungen für die Zeiterfassung

Digitale Systeme vereinfachen die Erfassung und Verwaltung von Arbeitszeiten erheblich. Hardwarelösungen wie Terminals ermöglichen das Ein- und Ausstempeln per Chipkarte oder Chip. Softwarelösungen bieten noch mehr Flexibilität: Apps oder Cloudsysteme wie Clockodo oder ATOSS Time Control ermöglichen die mobile Erfassung und zentrale Speicherung von Arbeitszeiten. Häufig lassen sich auch Urlaubsanträge und Schichtpläne integrieren.

3. Vorteile für Betrieb und Mitarbeitende

Digitale Zeiterfassung reduziert den Verwaltungsaufwand und ersetzt manuelle Listen oder Zettelwirtschaft. Arbeitszeiten werden automatisch dokumentiert und können jederzeit ausgewertet werden. Für Mitarbeitende entsteht mehr Transparenz über geleistete Stunden, Überstunden und Urlaub. Gleichzeitig erleichtert dies die Planung und schafft Vertrauen im Team.

4. Rechtliche Anforderungen und Datenschutz

Trotz digitaler Unterstützung bleiben Sie für die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben verantwortlich. Dazu gehören maximale Arbeitszeiten, Pausenregelungen und der Umgang mit Überstunden. Zudem müssen personenbezogene Daten datenschutzkonform gespeichert werden. Achten Sie darauf, dass eingesetzte Systeme den Anforderungen der DSGVO entsprechen.


Praxisimpuls: Zeiterfassung im Test

Wählen Sie einen Bereich Ihres Betriebs, zum Beispiel eine Abend- oder Wochenendschicht. Nutzen Sie eine kostenlose Version einer Zeiterfassungs-App und legen Sie Testzugänge für zwei Mitarbeitende an. Lassen Sie Arbeitszeiten digital erfassen und prüfen Sie nach einigen Tagen, wie übersichtlich und nachvollziehbar die Auswertung ist.


Ausgangsszenario:

Sie haben nun gesehen, wie digitale Zeiterfassung Ihnen hilft, gesetzliche Vorgaben einzuhalten und gleichzeitig den Überblick über Arbeitszeiten zu behalten. Im nächsten Schritt geht es darum, diese Daten aktiv zu nutzen. Sie erfahren, wie Sie mit smarter Dienstplanung und Kapazitätssteuerung Ihr Personal effizient einsetzen und besser auf Auslastung reagieren können.

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Smarte Dienstplanung und Kapazitätssteuerung

Erfahren Sie, wie Sie Ihren Personaleinsatz mithilfe digitaler Tools bedarfsgerecht planen und Auslastung sowie Kosten besser steuern.

Eingangsszenario:

Sie erfassen nun die Arbeitszeiten Ihres Teams digital und haben einen besseren Überblick über Stunden, Schichten und Auslastung. Doch die eigentliche Herausforderung beginnt oft erst danach: Wie setzen Sie Ihr Personal so ein, dass sowohl Kosten als auch Servicequalität im Gleichgewicht bleiben? Zu viele Mitarbeitende verursachen unnötige Kosten, zu wenige führen zu Stress im Team und unzufriedenen Gästen. In dieser Lerneinheit erfahren Sie, wie Sie Ihre Personaleinsatzplanung datenbasiert steuern und digitale Tools nutzen, um Ihre Kapazitäten optimal auszuschöpfen.


In dieser Lerneinheit erwartet Sie:

  • Wie Sie Personalbedarf realistisch einschätzen und planen
  • Welche digitalen Tools Sie bei der Dienstplanung unterstützen
  • Wie Sie gesetzliche Vorgaben und Teamwünsche berücksichtigen

Die Lerneinheit als Video:


Die Zusammenfassung des Videos:

1. Bedeutung einer vorausschauenden Dienstplanung

Der Personaleinsatz ist einer der größten Kostenfaktoren in der Gastronomie und gleichzeitig entscheidend für die Servicequalität. Eine ausgewogene Planung sorgt dafür, dass alle Aufgaben im Betrieb abgedeckt sind, ohne dass unnötige Kosten entstehen. Eine vorausschauende Planung hilft dabei, Stoßzeiten besser zu bewältigen und gleichzeitig ruhigere Phasen effizient zu nutzen.

2. Digitale Unterstützung bei der Einsatzplanung

Digitale Tools bündeln zentrale Informationen wie Arbeitszeiten, Personaldaten und Dienstpläne in einer Anwendung. Programme wie Gastromatic, PlanDay oder E2N ermöglichen eine strukturierte und übersichtliche Planung. Ein besonderer Vorteil sind umsatz- oder reservierungsbasierte Planungen. Dabei geben Sie erwartete Gästezahlen oder Umsätze ein und das System schlägt automatisch einen passenden Personaleinsatz vor.

3. Datenbasierte Entscheidungen und Prognosen

Durch die Auswertung von Kassendaten und Erfahrungswerten aus der Vergangenheit können Sie realistische Prognosen erstellen. Saisonale Schwankungen, Feiertage oder Veranstaltungen lassen sich frühzeitig berücksichtigen. So entsteht eine Planung, die nicht nur auf Erfahrung basiert, sondern auf konkreten Daten aufbaut.

4. Rechtliche Vorgaben und Teamzufriedenheit

Auch bei der Dienstplanung müssen gesetzliche Regelungen eingehalten werden. Dazu gehören Ruhezeiten, Pausen und maximale Arbeitszeiten. Gleichzeitig ist es wichtig, die Bedürfnisse Ihres Teams zu berücksichtigen. Eine transparente und faire Planung erhöht die Akzeptanz und trägt zur Zufriedenheit Ihrer Mitarbeitenden bei.


Praxisimpuls: Dienstplanung im Vergleich

Wählen Sie eine typische Woche in Ihrem Betrieb, beispielsweise mit einem stark frequentierten Wochenende. Erstellen Sie in einer Demoversion eines Planungstools einen Dienstplan auf Basis erwarteter Gästezahlen oder Umsätze. Vergleichen Sie diesen Vorschlag mit Ihrer bisherigen Planung und identifizieren Sie Unterschiede sowie mögliche Optimierungen.


Ausgangsszenario:

Sie haben nun gesehen, wie Sie Ihren Personaleinsatz datenbasiert planen und Kapazitäten gezielt steuern können. Im nächsten Schritt geht es darum, diese Planung im Alltag wirksam umzusetzen. Sie erfahren, wie klare Kommunikationsstrukturen und visualisierte Workflows dabei helfen, Informationsverluste zu vermeiden und Ihr Team besser zu koordinieren.

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Teamkommunikation und Workflow-Visualisierung

Erfahren Sie, wie Sie mit klaren Kommunikationsstrukturen und visualisierten Abläufen Informationsverluste vermeiden und die Zusammenarbeit im Team verbessern.

Eingangsszenario:

Sie haben Ihren Personaleinsatz geplant und wissen, wer wann im Einsatz ist. Doch selbst die beste Planung bringt wenig, wenn Informationen im Arbeitsalltag verloren gehen oder nicht bei allen ankommen. Gerade in der Gastronomie, wo viele Abläufe parallel laufen, führen unklare Absprachen schnell zu Fehlern, Verzögerungen oder Missverständnissen. In dieser Lerneinheit erfahren Sie, wie Sie Kommunikation strukturieren und Arbeitsabläufe so visualisieren, dass Ihr Team jederzeit den Überblick behält.


In dieser Lerneinheit erwartet Sie:

  • Wie Sie Kommunikationswege im Team klar strukturieren
  • Welche Tools sich für den sicheren Informationsaustausch eignen
  • Wie Sie Arbeitsabläufe sichtbar und nachvollziehbar machen

Die Lerneinheit als Video:


Die Zusammenfassung des Videos:

1. Bedeutung klarer Kommunikation im Arbeitsalltag

Eine funktionierende Teamkommunikation ist entscheidend für reibungslose Abläufe in Küche und Service. Wenn Informationen unklar sind oder verloren gehen, entstehen Fehler, Verzögerungen und Unzufriedenheit im Team. Klare und strukturierte Kommunikationswege sorgen dafür, dass Informationen schnell ankommen und direkt umgesetzt werden können.

2. Digitale Tools für die Teamkommunikation

Viele Betriebe greifen auf Messengerdienste zurück, stoßen dabei jedoch schnell an Grenzen, insbesondere beim Datenschutz. Professionelle Kommunikationslösungen bieten hier mehr Sicherheit und Struktur. Tools wie Quiply, Flip oder Staffbase ermöglichen zentrale Kommunikationskanäle, in denen Informationen gebündelt, dokumentiert und für alle Mitarbeitenden zugänglich gemacht werden.

3. Workflow-Visualisierung für mehr Übersicht

Neben der Kommunikation ist es entscheidend, Abläufe sichtbar zu machen. Digitale Workflow-Tools wie Asana oder Trello helfen dabei, Aufgaben zu strukturieren und transparent darzustellen. Mit Methoden wie Kanban-Boards werden Aufgaben klar gegliedert, etwa in „offen“, „in Arbeit“ und „erledigt“. So sieht jedes Teammitglied jederzeit, wer für welche Aufgabe verantwortlich ist und wie der aktuelle Stand ist.

4. Struktur, Zugänglichkeit und Feedback

Digitale Lösungen sollten für alle Mitarbeitenden leicht zugänglich und verständlich sein. Gleichzeitig ist es wichtig, Kommunikation nicht nur einseitig zu gestalten. Feedbackmöglichkeiten und Rückfragen fördern die Zusammenarbeit im Team und sorgen dafür, dass Prozesse kontinuierlich verbessert werden können.


Praxisimpuls: Einfaches Workflow-Board erstellen

Wählen Sie eine wiederkehrende Aufgabe, beispielsweise die Vorbereitung für das Mittagsgeschäft. Erfassen Sie alle notwendigen Schritte und ordnen Sie diese zunächst analog in Kategorien wie „offen“, „in Arbeit“ und „erledigt“. Übertragen Sie diesen Ablauf anschließend in ein digitales Tool wie Trello oder Asana und testen Sie die Anwendung im Team.


Ausgansszenario:

Sie haben nun gesehen, wie klare Kommunikationsstrukturen und visualisierte Abläufe dabei helfen, Ihr Team besser zu koordinieren und Fehler zu vermeiden. Im nächsten Schritt geht es darum, diese Prozesse langfristig zu verankern. Sie erfahren, wie digitales Onboarding, integrierte HR-Systeme und eine passende Systemauswahl Ihren Betrieb nachhaltig strukturieren und weiterentwickeln können.

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Onboarding, HR-Integration und Systemauswahl

Erfahren Sie, wie Sie neue Mitarbeitende strukturiert einarbeiten, HR-Prozesse bündeln und die passende Systemlösung für Ihren Betrieb auswählen.

Szenario:

Sie haben Ihre Abläufe analysiert, Prozesse digital unterstützt und Ihre Kommunikation im Team strukturiert. Damit diese Verbesserungen dauerhaft wirken, müssen sie jedoch fest im Betrieb verankert werden. Besonders beim Einstieg neuer Mitarbeitender oder bei der Auswahl digitaler Systeme zeigt sich, wie gut Ihre Prozesse wirklich funktionieren. In dieser Lerneinheit erfahren Sie, wie Sie Onboarding standardisieren, HR-Prozesse zusammenführen und eine Systemlösung wählen, die langfristig zu Ihrem Betrieb passt.


In dieser Lerneinheit erwartet Sie:

  • Wie digitales Onboarding neue Mitarbeitende strukturiert unterstützt
  • Welche Möglichkeiten integrierte HR-Systeme bieten
  • Wie Sie zwischen Komplettlösungen und Einzellösungen entscheiden

Die Lerneinheit als Video:


Die Zusammenfassung des Videos:

1. Strukturiertes Onboarding mit digitalen Tools

Ein klar strukturierter Einstieg erleichtert neuen Mitarbeitenden den Start im Betrieb. Digitale Checklisten sorgen dafür, dass alle wichtigen Schritte nachvollziehbar festgehalten sind – von der Einrichtung des Arbeitsplatzes bis hin zu ersten Feedbackgesprächen. So behalten sowohl Sie als auch neue Teammitglieder den Überblick und vermeiden, dass wichtige Informationen oder Aufgaben übersehen werden.

2. HR-Prozesse zentral bündeln

Digitale HR-Systeme ermöglichen es, verschiedene Aufgaben in einer Anwendung zu vereinen. Dazu gehören Zeiterfassung, Personalakten, Urlaubsverwaltung und Dienstplanung. Diese Bündelung reduziert den Verwaltungsaufwand, vermeidet doppelte Datenpflege und sorgt für mehr Transparenz im gesamten Team.

3. Systemauswahl: Komplettlösung oder Einzellösungen

Bei der Auswahl digitaler Systeme stehen Sie vor der Entscheidung zwischen All-in-One-Lösungen und spezialisierten Einzelanwendungen. Komplettlösungen bündeln viele Funktionen in einem System und bieten eine einheitliche Bedienung. Einzellösungen sind häufig flexibler und auf bestimmte Aufgaben spezialisiert, erfordern jedoch funktionierende Schnittstellen, damit Daten korrekt ausgetauscht werden können.

4. Rechtliche Anforderungen im HR-Bereich

Auch im HR-Bereich müssen gesetzliche Vorgaben eingehalten werden. Dazu zählen unter anderem Regelungen zu Arbeitszeiten, Pausen und Überstunden. Digitale Systeme können Sie dabei unterstützen, diese Anforderungen automatisch abzubilden und Fehler zu vermeiden.


Praxisimpuls: Onboarding-Checkliste erstellen

Erstellen Sie eine einfache digitale Checkliste für neue Mitarbeitende. Definieren Sie zentrale Schritte wie das Einrichten des Arbeitsplatzes, die Vergabe von Zugängen, die Vorstellung im Team und ein erstes Feedbackgespräch. Nutzen Sie dafür ein Tool wie Trello oder Asana und testen Sie den Ablauf bei der nächsten Neueinstellung.


Ausgangsszenario:

Sie haben nun einen Überblick darüber, wie digitale Prozesse Ihren Gastronomiebetrieb in verschiedenen Bereichen unterstützen können – von der Analyse über die Umsetzung bis hin zur langfristigen Verankerung. Damit verfügen Sie über die Grundlage, digitale Lösungen gezielt auszuwählen und Schritt für Schritt in Ihren Arbeitsalltag zu integrieren. Entscheidend ist, dass Sie klein beginnen, Erfahrungen sammeln und die Systeme wählen, die wirklich zu Ihrem Betrieb passen.

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